Schröpftherapie
Schröpfen erzeugt durch Unterdruck in speziellen Gläsern oder Silikonköpfen einen Saugeffekt auf der Haut. Das bewirkt eine starke lokale Durchblutungssteigerung, Lösung von Verklebungen in Faszien und Muskulatur sowie eine Reflexwirkung auf tiefer liegende Organe. In der Schröpfmassage werden die Köpfe mit Öl über die Haut bewegt – das verstärkt die fasziale Lösewirkung.
Bei welchen Beschwerden hilft Schröpftherapie?
So läuft die Behandlung ab
Wirkung und Effekte
- Starke lokale Durchblutungssteigerung
- Lösung von Faszienverklebungen
- Tonusnormalisierung der Muskulatur
- Reflexwirkung auf Organe über Bindegewebszonen
- Stoffwechselsteigerung im Gewebe
- Schmerzlinderung bei chronischen Muskelbeschwerden
So arbeite ich – Branka Anolee Mitschke
Die Haut wird nach dem Schröpfen rot oder violett – wie erklärst du das deinen Kunden?
Bevor ich mit dem Schröpfen beginne, erkläre ich, dass ich das bewegte Schröpfen anwende. Ich setze einen Glasschröpfbehälter nur kurz auf – das allein kann bereits zu einer Rötung führen, weil das Blut konzentriert wird. Diese Rötung ist sichtbar für eine gewisse Zeit, aber kein Schaden. Wichtig zu wissen: Bei Kunden, die Blutverdünner nehmen, wende ich Schröpfen generell nicht an.
Setzt du Schröpfen auch allein ein, oder immer in Kombination?
Ich kombiniere Schröpfen in der Regel mit anderen Massagetechniken. Das bewegte Schröpfen setze ich gezielt zum Lösen von verspannten Muskeln ein – als Teil eines größeren Behandlungskonzepts für den jeweiligen Termin.
Gibt es eine typische „Schröpf-Patientin“?
Nein, für mich nicht. Ich stelle die Methoden immer intuitiv zusammen – je nachdem, was für den Kunden an dem Tag am sinnvollsten ist. Schröpfen kann also bei ganz unterschiedlichen Menschen und Beschwerden zum Einsatz kommen.
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